Grundschulalter — Wer hat wirklich das Sagen?

Das ist der Kernkurs unserer Reihe „Revelation Today", geschrieben für 8- bis 12-Jährige — Kinder, die einer Geschichte über mehrere Wochen folgen können, die merken, wenn etwas nicht zusammenpasst, und die unbequeme Fragen laut stellen.

Er steht zwischen unserem Kurs für die Kleinen (4 bis 7 Jahre), der pro Einheit bei einem einzigen Bild bleibt, und dem Teenie-Kurs (13 bis 18 Jahre), der die wirklich schwierigen Stellen direkt anspricht.

Was diese Einheiten sind

Sechzehn Einheiten von je etwa 15 Minuten, die geradewegs durch die Offenbarung führen — von der römischen Welt, in die Johannes hineinschrieb, bis zum neuen Jerusalem am Ende. Jede Einheit hat einen Einstieg, die biblische Geschichte schlicht erzählt, eine Anwendung, einen Merkvers, ein Gebet und einen Anhang mit Vorbereitungsideen für die Leitung — Spiele, Basteln, Gesprächsfragen und Liedvorschläge.

Das sind Entwürfe zum Vorbereiten und Leiten einer Gruppe, keine Seiten zum stillen Selberlesen.

Was sie nicht sind

Es gibt keine Zeittafeln zum Auswendiglernen, keine Daten zum Ausrechnen und keinen Versuch, die Bilder auf die heutigen Schlagzeilen zu legen. Kinder dieses Alters kommen gut mit dem Buch zurecht, wie es ist: ein Brief an verängstigte Menschen, der ihnen sagt, dass Jesus schon gewonnen hat und sie keine Angst mehr haben müssen.

Wo das Buch rätselhaft bleibt, verschweigen wir das nicht. Und wo Erwachsene sich uneinig sind, ebenso wenig.

Hinschauen, nicht nur zuhören

In jeder Einheit gibt es einen kurzen Abschnitt Schau selbst hin. Er lädt die Kinder ein, sich ein, zwei Minuten lang in das Bild hineinzustellen und zu sagen, was sie sehen, hören oder riechen.

Das ist keine besondere Technik und kein Wettbewerb. Die Offenbarung kam nicht als Vortrag — Johannes sollte hinschauen und dann aufschreiben, was er sah. Sie mit geschlossenen Augen zu lesen heißt einfach, sie so zu lesen, wie sie gegeben wurde. Kinder können das ohnehin besser als die meisten Erwachsenen.

Drei Dinge halten das gesund:

  • Niemand muss etwas liefern. Schweigen ist eine völlig gute Antwort, und „Ich habe nichts gesehen" auch. Geht nie reihum und erwartet von jedem etwas.
  • Was ein Kind sich vorstellt, ist nicht die Bibel. Die Bibel ist der Maßstab. Wenn etwas nicht nach dem Jesus der Evangelien klingt, legt es freundlich beiseite — und sagt laut dazu, dass Christen so etwas seit jeher genau so prüfen.
  • Prophetie heißt hier: auf Jesus zeigen. Die Offenbarung sagt das selbst: „Das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung" (19,10). Es geht nicht ums Zukunftsraten. Wenn das, was ein Kind sieht, Jesus größer macht, tut es genau das, was es soll.

Manche Kinder erzählen viel, andere sechzehn Wochen lang gar nichts. Beides ist in Ordnung.

Ein Faden, der durch alles läuft

Jede Einheit kommt auf dieselbe Frage zurück, die in Einheit eins zum ersten Mal gestellt wird: Wer hat wirklich das Sagen? Die Offenbarung gibt sechzehnmal dieselbe Antwort, in sechzehn verschiedenen Bildern. Am Ende sollten die Kinder sie selbst geben können.

Lektionen

Wer hat wirklich das Sagen?
Hintergrund
Die Vision
Offenbarung 1
Die sieben Briefe
Offenbarung 2–3
Anbetung im Himmel
Offenbarung 4–5
Die Siegel
Offenbarung 6
Gottes Heer
Offenbarung 7
Die Posaunen
Offenbarung 8–9
Die kleine Schriftrolle
Offenbarung 10
Die zwei Zeugen
Offenbarung 11
Jesu Sieg
Offenbarung 12
Der Drache und die zwei Tiere
Offenbarung 13
Die zwei Ernten
Offenbarung 14
Die Schalen
Offenbarung 15–16
Die Hure und die Braut
Offenbarung 17–19
Die tausend Jahre
Offenbarung 20
Neuer Himmel und neue Erde
Offenbarung 21–22
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