Die Geschichte: Echos und Fäden
Wer lange genug in Daniels Tieren und Ezechiels Rädern und Thron gelebt hat, wer „Manna, aufbewahrt in einem Krug" und „Sacktuch über der Sonne" hören kann, ohne dass man es ihm erklären müsste, für den ist diese Erzählung gemacht. Sie ist die Offenbarung als eine ungebrochene Geschichte, von Anfang bis Ende, dicht genug geschrieben, um ein Gedächtnis zu belohnen, das in Daniel, Ezechiel, Jesaja und Exodus getränkt ist - ohne je innezuhalten, um auf das Echo zu zeigen. Keine Fußnoten, kein „wie der Prophet es vorhersagte". Die Sprache trägt einfach, was du schon in dir trägst, und die Wiedererkennungen tauchen von selbst auf, genau dann, wenn sie bereit sind.
Produktionshinweise
- Dies ist kein vereinfachter Begleiter zur allgemeinen Geschichte - sie ist dichter, komprimierter, anspielungsreicher, geschrieben für Leser, die mit den alttestamentlichen Texten, auf die sich die Offenbarung am stärksten stützt, bereits vertraut sind.
- Jedes Echo lebt in den Bildern und der Wortwahl selbst, niemals markiert oder erklärt; die Geschichte liest sich dennoch als vollständige, in sich geschlossene Erzählung für jeden, der sie nicht bemerkt.
- Passt gut zur
expl-Spur der Seite, für Leser, die anschließend die Fußnoten und die Argumentation hinter dem, was sie halb erkannt haben, suchen.
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